Holzpelletheizung





Der Energiebedarf zur Raumwärmeerzeugung macht den größten Teil des gesamten Energiebedarfs eines Haushaltes aus. Auch über 50% der gesamten CO² Emission entstehen durch Raumwärmeerzeugung. Hier lohnt es sich besonders über einen Austausch nachzudenken. Wir haben Ihnen eine Checkliste zusammengestellt. Trifft nur einer der folgenden Punkte auf Ihre Heizungsanlage zu, lohnt sich der Einbau einer modernen Heizungsanlage – auch finanziell.

Checkliste

  • Das Baujahr Ihres Heizkessels liegt vor 1978

→ Ältere Heizkessel verfügen über eine schlechtere bis gar keine Wärmedämmung. 20% und mehr ihrer Energie wird an die Oberfläche und nicht an das Heizsystem abgegeben.

  • Ihr Heizkessel ist ein Wechsel-/ Umstellbrandkessel

→ Diese Kessel arbeiten – selbst wenn der Brenner ausgetauscht wird – weit weniger energieeffizient und umweltschonend als moderne Heizkessel.

  • Ihr Brenner hält die Kesseltemperatur auch an warmen Tagen konstant.

→ Ältere Kessel wären durch ständiges Auskühlen und Wiederaufheizen korrosionsgefährdet. Daher müssen  sie die Temperatur  auf einem konstanten Level halten und verbrauchen unnötig Energie.

  • Die Wassertemperatur lässt sich nicht seperat einstellen.

→ So wird die Warmwassertemperatur der oft unnötig hohen Kesselwassertemperatur angepasst. Auch so geht unnötig Energie verloren.

Darüber hinaus gibt es auch andere Gründe, um über den Austausch des Heizkessels nachzudenken. Wer seine Heizungsanlage vom herkömmlichen Heizsystem auf Alternativen umstellt, macht sich nicht nur unabhängig von vorhandenen Öl- und Gasreserven und der damit verbundenen Preispolitik. Er trägt auch effektiv zum Klimaschutz bei.

3.000 Liter Heizöl (der durchschnittliche Jahresverbrauch eine 3-4-köpfigen Familie) kosten aktuell ca. 2.100 Euro – Tendenz steigend. Den gleichen Heizwert erreicht man mit 6 Tonnen Holzpellets. Diese kosten etwa 1.350 Euro. Mit einer Wärmepumpe lassen sich die Betriebskosten, verglichen mit einer Gastherme, sogar halbieren.

Holzpelletheizung

Die Anschaffungskosten einer Holzpelletheizung sind relativ hoch – etwa doppelt so hoch wie die Anschaffungskosten einer Ölheizung. Kleinere Anlagen erhält man ab einer Investition von ca. 6.000 Euro. Bei den Betriebskosten lassen sich aber gut  750 Euro pro Jahr einsparen (je nach Ölpreisentwicklung auch mehr). Eine Investition also, die sich nach einigen Jahren auch finanziell lohnt – zusätzlich gibt es eine Vielzahl von Förderungen durch Bund, einzelne Ländern und Kommunen, die die Kosten zusätzlich mindern. Die wichtigsten Förderprogramme sind die des Bundes, getragen von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Seit dem 12.07.2010 dürfen für neue Anlagen in Bestandsgebäuden auch wieder Bafa-Förderungen beantragt werden.

Auch die Ökobilanz der Holzpelletheizung kann sich sehen lassen. Holzpellets werden unter Druck aus naturbelassenen Reststoffen wie Holzspänen und Sägemehl hergestellt – bei der Verbrennung der Holzpellets entsteht nur soviel CO², wie das Holz der Umwelt zuvor entzogen hat. Holzpelletheizungen sind daher CO²-neutral. Im Vergleich mit einer Ölheizung lassen sich der CO²-Ausstoss so um ca. 5 Tonnen pro Jahr reduzieren!

Wenn Sie Interesse an einer Holtpelletheizung haben, vermitteln wir Ihnen gerne in Zusammenarbeit mit unserem Partner Quotatis  bis zu 5 kostenlose und unverbindliche Angebote von Installateuren aus Ihrer Region, konkret für Ihre Heizsituation. So haben Sie genaue Zahlen, die sie in aller Ruhe vergleichen und so die Entscheidung für oder gegen eine Holzpelletheizung leichter treffen können.






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