Vier Greenpeace-Aktivisten haben sich in Klein Gusborn zwischen Dannenberg und Gorleben in einem Transporter auf der Straße im Asphalt festgemacht. Eine Durchfahrt ist den elf Castorbehältern auf ihrem Weg vom Verladebahnhof in Dannenberg in das Zwischenlager Gorleben somit versperrt. Auf einem Banner steht Ausstieg aus Gorleben – Castor Stopp.
600-fach erhöhte Strahlung durch Atommüll-Transport
Greenpeace-Experten messen seit 5.00 Uhr am Verladebahnhof in Dannenberg die Neutronenstrahlung am Castortransport. Die Messungen nach den ersten Behältern zeigen, dass die Dosisleistung auch bei diesem Transport erneut hoch ist. Selbst in einer Entfernung von etwa 14 Metern konnte Greenpeace noch eine Neutronenstrahlung von 4,5 Mikrosievert pro Stunde nachweisen, über 600-mal mehr als die wenige Stunden zuvor am gleichen Ort gemessene Hintergrundstrahlung durch Neutronen. Zwar liegt die Strahlung damit vermutlich innerhalb der Grenzwerte. Die zulässige Jahresdosis an Radioaktivität würde aber in direkter Nähe der Behälter innerhalb weniger Stunden erreicht.
Greenpeace besteht auf Strafanzeige gegen Umweltminister Sander
Greenpeace hält an seiner Strafanzeige gegen den niedersächsischen Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) trotz eines ablehnenden Bescheids der Staatsanwaltschaft in Lüneburg fest. Die unabhängige Umweltschutzorganisation hat gegen den Ablehnungsbescheid des Staatsanwalts vergangenen Donnerstag Beschwerde eingelegt.
Notfalls ohne USA – Weltklimagipfel am Scheideweg
Sollte die amerikanische Delegation erneut die kommenden UN-Klimaverhandlungen blockieren, müssen die Staaten einen neuen Klimaschutzvertrag notfalls ohne die USA auf den Weg bringen. Diplomatische Samthandschuhe gegenüber den USA aus Angst vor wirtschaftlichen Konsequenzen kann sich der Klimaschutz nicht mehr leisten, sagt Martin Kaiser, Leiter Internationale Klimapolitik von Greenpeace.
Greenpeace-Aktivisten ketten sich an Bahngleise
Sieben Greenpeace-Aktivisten haben sich gegen 19 Uhr an den Gleisen auf der Castorstrecke zwischen Lüneburg und Dannenberg, kurz hinter dem Bahnhof Lüneburg, festgemacht. Auf einem Banner fordern sie Ausstieg aus Gorleben – Stopp Castor. Die Aktivisten protestieren damit gegen den Castortransport ins niedersächsische Wendland und die verlogene Atommüllpolitik der Bundesregierung.
Zwischenlager Gorleben nicht terrorsicher
Das niedersächsische Umweltministerium (NMU) hat Greenpeace eine zuvor erteilte Teilgenehmigung zur Akteneinsicht bezüglich der umstrittenen Messwerte am Zwischenlager Gorleben wieder entzogen. Das NMU beruft sich dabei auf neuere Erkenntnisse über Tatmittel und Täterverhalten, die im Falle eines Anschlags zur Freisetzung von großen Mengen radioaktiver Stoffe führen könnten. Aus dem ablehnenden Bescheid geht hervor, dass das Zwischenlager dringend bauliche Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz vor Anschlägen benötigt. Diese wurden noch nicht umgesetzt.
Zwischenlager Gorleben nicht terrorsicher
Das niedersächsische Umweltministerium (NMU) hat Greenpeace eine zuvor erteilte Teilgenehmigung zur Akteneinsicht bezüglich der umstrittenen Messwerte am Zwischenlager Gorleben wieder entzogen. Das NMU beruft sich dabei auf neuere Erkenntnisse über Tatmittel und Täterverhalten, die im Falle eines Anschlags zur Freisetzung von großen Mengen radioaktiver Stoffe führen könnten. Aus dem ablehnenden Bescheid geht hervor, dass das Zwischenlager dringend bauliche Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz vor Anschlägen benötigt. Diese wurden noch nicht umgesetzt.
Castortransport erreicht deutsche Grenze
Der Castortransport aus dem französischen La Hague hat soeben die deutsch-französische Grenze bei Forbach passiert. Dies bestätigt ein Greenpeace-Team vor Ort. Mit einer wärmeempfindlichen Infrarot-Videokamera dokumentieren Greenpeace-Aktivisten die Hitzeentwicklung an den elf Castorbehältern mit hochradioaktivem Atommüll. Die Kamera stellt unterschiedliche Temperaturen durch verschiedene Farben dar. Die Radioaktivität der Behälter ist nach Angaben der zuständigen Gesellschaft für Reaktorsicherheit im Vergleich zum Jahr 2010 noch einmal leicht angestiegen. Die erhöhte Strahlung erklärt sich aus der zunehmenden Anreicherung der in Atomanlagen verwendeten Brennelemente mit Uran-235 und den damit verbundenen stärker strahlenden Abbränden.
Castortransport erreicht deutsche Grenze
Der Castortransport aus dem französischen La Hague hat soeben die deutsch-französische Grenze bei Forbach passiert. Dies bestätigt ein Greenpeace-Team vor Ort. Mit einer wärmeempfindlichen Infrarot-Videokamera dokumentieren Greenpeace-Aktivisten die Hitzeentwicklung an den elf Castorbehältern mit hochradioaktivem Atommüll. Die Kamera stellt unterschiedliche Temperaturen durch verschiedene Farben dar. Die Radioaktivität der Behälter ist nach Angaben der zuständigen Gesellschaft für Reaktorsicherheit im Vergleich zum Jahr 2010 noch einmal leicht angestiegen. Die erhöhte Strahlung erklärt sich aus der zunehmenden Anreicherung der in Atomanlagen verwendeten Brennelemente mit Uran-235 und den damit verbundenen stärker strahlenden Abbränden.
Castortransport in Frankreich gestartet
Der Castor-Zug mit hochradioaktivem Atommüll aus der Plutoniumfabrik in La Hague hat den Verladebahnhof in Valognes heute um 16 Uhr verlassen. Dies bestätigt ein Greenpeace-Team vor Ort in Frankreich. Jeder der elf Castorbehälter enthält viermal so viel radioaktives Material wie bei der Reaktorkatastrophe in Fukushima in die Umwelt gelangt ist.