Jun 30

Greenpeace-Chefin: Jeder Tag Atomkraft ist einer zu viel!

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Greenpeace-Aktivisten haben heute Morgen vor dem Kanzleramt mit einem Banner (Jeder Tag Atomkraft ist einer zu viel!) die heutige Entscheidung des Atomausstiegs im Bundestag sowohl positiv als auch negativ bewertet. Aus Sicht der unabhängigen Umweltschutzorganisation sei der stufenweise Atomausstieg mit dem sofortigen Abschalten der gefährlichsten acht AKW ein Schritt in die richtige Richtung. Greenpeace kritisiert aber, dass Deutschland erst 2022 endgültig aussteigt. Die andauernde Tragödie von Fukushima und der notwendige Schutz der Menschen vor einem GAU in Deutschland verlangen einen schnelleren Ausstieg bis 2015. Dieser wäre realistisch und ohne große Schwierigkeiten umsetzbar.

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Jun 29

260.000 Menschen fordern Atomausstieg bis 2015

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Mehr als 260.000 Bundesbürger fordern in Deutschland von der Bundesregierung und dem deutschen Bundestag einen Atomausstieg bis 2015 und einen beschleunigten Ausbau Erneuerbarer Energien. Vom heutigen Mittwoch 10 Uhr an füllen Aktivisten von Greenpeace vor dem Bundeskanzleramt einen 2,50 Meter hohen und breiten Briefkasten mit den Forderungen der mehr als eine Viertelmillion Unterzeichner. In ihren Briefen fordern sie außerdem, schrittweise aus der klimaschädlichen Kohle auszusteigen und den Kohlendioxidausstoß in Europa bis 2020 um mindestens 30 Prozent zu reduzieren. Morgen Mittag werden die Postkarten und Unterstützeradressen im Kanzleramt während der zweiten und dritten Lesung der Energiegesetze übergeben.

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Jun 28

Volkswagen: Greenpeace enthüllt die dunkle Seite des Automobil-Konzerns

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Mit einer Parodie des Werbespots The Force zum neuen VW Passat wirft Greenpeace ein Licht auf die dunkle Seite des Konzerns. Greenpeace UK veröffentlichte heute unter www.vwdarkside.com eine Weiterführung des Spots in der von VW gewählten Star Wars-Thematik. Hintergrund ist der heute von Greenpeace veröffentlichte Bericht Die dunkle Seite des Volkswagen-Konzerns. Dieser macht deutlich, wie der Konzern seit Jahren Konzepte für Ein-, Zwei- und Drei-Liter-Autos entwickelt, während er im Verkauf vor allem auf Spritschlucker setzt. Statt sich für geringere CO2-Emissionen einzusetzen, nutzt der größte Autohersteller Europas seinen Einfluss, um strengere Vorgaben für mehr Klimaschutz zu verhindern. Dabei ist die entsprechende Technik für effizientere Fahrzeuge längst vorhanden. Greenpeace fordert, dass der Konzern sie serienmäßig und ohne Aufpreis für jeden Kunden anbietet. Besucher der oben genannten Website können sich an der Forderung beteiligen.

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Jun 24

Kritik an Ausgang der IAEO-Ministerkonferenz

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Anlässlich der an diesem Freitag zu Ende gehenden Ministerkonferenz der Internationalen Atomenergie Organisation (IAEO) in Wien veröffentlicht Greenpeace heute eine Bewertung der dort gefassten Beschlüsse. Nach Ansicht der Umweltschutzorganisation reduziert die Atomagentur ihre Kritik auf regionale Besonderheiten und Fehler des japanischen Krisenmanagements. Greenpeace fordert eine vollständige Umstrukturierung der Atomagentur. Ihr Ziel sollte nicht länger Förderung und Verbreitung der Atomkraft sein, sondern ihr schrittweiser Abbau sowie die Reduzierung nuklearer Gefahren.

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Jun 23

Kids for Oceans stechen in See

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Heute stechen Greenpeace-Meeresschutzexperte Thilo Maack und drei Vertreter der Kids for Oceans im Alter von 12 und 13 Jahren mit dem Aktionsschiff Beluga II in See. Zum Auftakt der Kids for Oceans-Kampagne fahren sie zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, wo Greenpeace-Taucher in rund zehn Metern Tiefe Meereslebewesen dokumentieren. Der Meeresbiologe Maack zeigt den Kindern anhand von Unterwasservideos, welche einzigartigen Schätze in der Ostsee leben und erklärt, warum sie schützenswert sind. Die jungen Meeresschützer fordern mit ihrer diesjährigen Kampagne neue Schutzgebiete in Europa. Derzeit wird in der Europäischen Union (EU) an einer neuen Fischereigesetzgebung gearbeitet.

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Jun 22

NGO begrüßen Forderung von Unternehmen nach 30%-Klimaziel der EU

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Die Forderung namhafter Unternehmen nach einem ehrgeizigeren Klimaziel der EU ist von Umwelt- und Entwicklungsverbänden nachdrücklich begrüßt worden. Die Erklärung der Unternehmen ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Klimaschutz in Europa, erklärte Stefan Krug von Greenpeace im Namen von ‘Brot für die Welt’, Germanwatch, Greenpeace, Oxfam und WWF heute in Berlin. In einem Grundsatzpapier der 2 Grad-Initiative fordern zwölf Unternehmen, dass die EU ihre CO2-Emissionen bis 2020 um 30 Prozent gegenüber 1990 reduzieren sollte. Unabhängig von den Klimaschutzzielen anderer Staaten. Zu den Unterzeichnern zählen unter anderem die Vorstandsvorsitzenden von EnBW, Vattenfall Europe, EWE, Deutsche Bahn, Deutsche Telekom, Otto-Group, Burda und Puma.

Jun 21

Greenpeace: Ausbau Erneuerbarer Energien beschleunigen

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Greenpeace legt heute eine Stellungnahme zur Novelle des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) vor. Die Novelle soll nächste Woche abschließend beraten werden. In der Stellungnahme fordert die unabhängige Umweltschutzorganisation die Parlamentarier im Deutschen Bundestag auf, das Ausbauziel für Erneuerbare Energien auf mindestens 40 Prozent bis 2020 zu erhöhen. Dafür sind entscheidende Korrekturen am Gesetzentwurf der Regierung nötig. So müssen die Förderbedingungen für Windenergie in Süddeutschland, für kleine Biogasanlagen und für Geothermieprojekte deutlich verbessert werden. Gleichzeitig darf es keine weiteren Kürzungen bei der Solarförderung geben, weil die letzten Absenkungen bereits zu einer drastischen Marktabkühlung geführt haben. Die Förderung bei großen Bioenergieanlagen und die umfangreichen Ausnahmeregelungen für die Industrie sollten hingegen reduziert werden, fordert Greenpeace.

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Jun 20

Seepferdchen schützen Nordsee vor Schleppnetzen

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Seepferdchen und andere Meeresbewohner sind seit heute in der Klaverbank zunehmend sicher vor den tödlichen Grundschleppnetzen niederländischer Fischer. Der Grund: Aktivisten der unabhängigen Umweltschutzorganisation Greenpeace haben damit begonnen, in dem Seegebiet mehrere Meter große hölzerne Seepferdchen mit tonnenschwerer Steinbasis zu versenken. Die holländische Regierung hat das Gebiet zwar vor vier Jahren als Natura-2000 Schutzgebiet ausgewiesen, es aber bis heute nicht geschafft, wirksame Maßnahmen gegen die Zerstörung durch Grundschleppnetze zu ergreifen. Bereits 2008 hat Greenpeace in Deutschland Teile des Sylter Außenriffs mit Felsbrocken vor Grundschleppnetzen geschützt.

Jun 17

Greenpeace: AKW in Kaltreserve ist teuer und gefährlich

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Der Vorschlag der Bundesregierung, ein Atomkraftwerk für ein Jahr als Reservekraftwerk vorhalten zu wollen, ist energiewirtschaftlich wenig nachvollziehbar, teuer und gefährlich. Zu diesem Ergebnis kommt eine von Greenpeace in Auftrag gegebene Kurzstudie des Instituts für ZukunftsEnergieSysteme (IZES). Laut Studie gibt es günstigere und sicherere Maßnahmen, um einem Stromengpass im kommenden Winter zu begegnen. Dieser sei laut Studie ohnehin wenig wahrscheinlich. Greenpeace fordert von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP), seinen Vorschlag für ein Atomkraftwerk in Reserve zu korrigieren.

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Jun 8

Deutschland unterstützt Risiko-AKW in Brasilien

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Greenpeace-Aktivisten protestieren heute vor der deutschen Botschaft in der brasilianischen Hauptstadt Brasilia gegen die Bürgschaft der Bundesregierung für den Bau des Atomkraftwerkes Angra 3 in Brasilien. Auf Transparenten fordern sie in deutscher und portugiesischer Sprache: “Kein Geld für Atomprojekte in Brasilien, Frau Merkel!”. Greenpeace verlangt gemeinsam mit der Umweltschutzorganisation urgewald von der Bundeskanzlerin, die Zusage für eine Hermesbürgschaft im Umfang von 1,3 Milliarden Euro umgehend zurückzuziehen und Förderungen für deutsche Atomexporte zu verhindern.

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